Gewerkschaft der Wingertsschützen verärgert über frühen Herbst

BOCKENHEIM. Sehr zum Leide der ortsansässigen Wingertsschützen ist die Reife der Trauben schon sehr weit voran geschritten. Die ersten Mitarbeiter der BockSchuss GmbH mussten ihren Urlaub abbrechen um ihren Dienst anzutreten.

Sieht es nicht so eng: Wingertsschütze bei der Vorbereitung

Sieht es nicht so eng: Wingertsschütze bei der Vorbereitung

„Normalerweise liege ich zu dieser Zeit am Strand um mich auf die Saison vorzubereiten“, erklärt ein Mitarbeiter dem Schorlekurier. Vorbereiten, das heißt: körpereigenes Gas aufbauen – innerhalb von wenigen Wochen. Für einen durchschnittlichen Wingertsschützen bedeutet das täglich mindestens vier bis sieben Kilogramm Bohnen, Erbsen oder Linsen, dazu kommen mehrere Liter kohlensäurehaltige Getränke wie etwa Bier oder Schorle.

Dass der Herbst jetzt so früh beginnt, heißt für die Wingertsschützen: Stimme trainieren! Was mit natürlichem Biogas nicht möglich ist, muss verbal geschehen. Einmal die Woche treffen sich die Schützen nun zum lauten „Buh“-Rufen üben. Vielleicht ist das auch die Allzweckwaffe gegen die Stare, die mittlerweile das Biogas-Knallen gewohnt sind und sich nicht mehr so leicht davon beeindrucken lassen.

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