Sport

Max Machete: Se German Murmeltier

MERTESHEIM/GRÜNSTADT/LAS VEGAS. Eigentlich könnte Max Machete sich mehr als nur freuen, denn der Mertesheimer ist zum wiederholten Mal Weltmeister im Murmelsport geworden. Doch eine Sache fuchst ihn: Bei der Wahl der Sportler des Jahres, die die „Rheinpfalz“ durchführt, ist er nicht nominiert. Rudi Riesling hat mit ihm gesprochen.

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Kanzel statt Teufel

KAISERSLAUTERN/GRÜNSTADT. Stefan Kuntz tritt von seinem Amt als Vorstandsvorsitzender des 1. FC Kaiserslautern zurück um sich voll und ganz seinem Amt als Dekan des evangelischen Kirchenbezirks Grünstadt zu widmen.

Stefan Kuntz auf der Kanzel der Grünstadter Martinskirche. |Foto: Thomas Hilmes / http://www.der-betze-brennt.de (M)

Stefan Kuntz auf der Kanzel der Grünstadter Martinskirche. |Foto: Thomas Hilmes / http://www.der-betze-brennt.de (M)

Wie der Verein bei einer Pressekonferenz am Montagvormittag bekanntgab, steigt der FCK-Boss bereits nach Ende der laufenden Saison aus seinem bis zum 31. Dezember 2017 laufenden Vertrag aus. Wie Quellen berichten, die dem Schorlekurier vorliegen, liege der Grund in Grünstadt: Stefan Kuntz will sich mehr auf sein Amt als Dekan konzentrieren, das er seit Februar 2009 innehat. Dass die Gratwanderung zwischen Roten Teufeln und der Kirche nicht auf Dauer funktionieren konnte, hatten Experten schon viel früher vorhergesehen. Gerade die Anstoßzeiten der Zweiten Bundesliga (sonntags um 13:30 Uhr) machten dem Doppelfunktionär wohl einen gewaltigen Strich durch den Terminkalender. Um 10 Uhr auf die Kanzel, um 11 Uhr raus aus dem Talar und bis spätestens 12 Uhr nach Kaiserslautern fahren – das wurde wohl schlicht und ergreifend zu stressig. Dazu noch die vielen Pressekonferenzen, die Verwaltungsarbeit im Dekanat, zwischendurch ein Training und Konzertbesuche der Kantorei. Weiterlesen

Kenianer Rashid Kivuva (27) gewinnt Blitz-Marathon

BOCKENHEIM. Mit einer Wahnsinns-Zeit von unter 6 Stunden beendete der 27-jährige Kenianer Rashid Kivuva den bundesweiten Blitz-Marathon. Unter jubelndem Applaus lief er soeben über die letzte Station am Haus der Deutschen Weinstraße in Bockenheim wo auch alle zwei Jahre der Marathon Deutsche Weinstraße stattfindet.

Schnell wie der Blitz: Kenianer Rashid Kivuva auf der Zielgeraden |Foto: Q.pictures / pixelio.de

Schnell wie der Blitz: Kenianer Rashid Kivuva auf der Zielgeraden |Foto: Q.pictures / pixelio.de

Heute morgen um 6 Uhr fiel der Startschuss: An über 600 Kontrollstellen im Land mussten die Läufer diverse Challenges meistern. „Von 30 bis 100 km/h war alles dabei“, berichtete Kivuva, der sich gerade an einer Flasche Wasser erfrischte. „Die 30er gingen ja noch, aber bei den 100ern hatte selbst ich meine Probleme“, sagt er. Dennoch hat er alles hinbekommen – Und das in einer sagenhaften Zeit von 5:52:03. „Unglaublich!“, findet die Ludwigshafener Polizeihauptkommissarin Lena Odenthal, die die Rennleitung innehat. „Dass der Blitz-Marathon so schnell entschieden ist, hat keiner von uns geglaubt“, sagt sie. Weiterlesen

Bei dir oder bei mir? – Oder vielleicht doch beim Benß?

ROM / RIO DE JANEIRO / BOCKENHEIM. Im Vatikan ist es zu einer Auseinandersetzung der beiden Päpste gekommen. Dabei ging nach Schorlekurier-Informationen um den Ort an dem die zwei Heiligkeiten das WM-Endspiel sehen werden. Jetzt hat sich eine Lösung gefunden: Beim Sommerfest im Weingut Benß!

Vatikansprecher Federico Lombardi teilte gestern mit, Benedikt werde das Spiel auf keinen Fall in Rom sehen. Er zieht eher das oberbayerische Traunstein vor. Auf dem Marktplatz sei dort eine große Leinwand aufgebaut. Dagegen spricht allerdings, so Lombardi, dass die Messfeier, die dem Spiel den göttlichen Segen geben soll, nicht mit Wein gehalten werden könne. Stattdessen müsse man auf das örtlich produzierte Weißbier umsteigen. „Unvorstellbar!“, findet Junior-Papst Franziskus. „Jesus machte doch nicht Wasser zu Bier!“, stellt er klar. Außerdem will „F1“ nicht auf sein Steak verzichten. Senior-Papst „B16“ hat nun veranlasst, einen alternativen Standort auszusuchen.

Nun, nach langer Suche, wurde der richtige Platz für die beiden gefunden: Das Sommerfest im Weingut Benß, wo es guten Wein und Steaks gibt – Allerdings kein argentinisches, wie der Pressesprecher des Weinguts dem Schorlekurier mitteilte. Er sagt allerdings: „Er muss es ja nicht gleich erfahren. Außerdem lässt sich das mit einem guten Kerner oder spritzigen Riesling ausgleichen!“ Ob der Papst es wohl merkt?

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