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Bäume vor der Feuerwehr-Ausfahrt

Da haben die Planer wohl nicht richtig aufgepasst: Direkt vor den Garagen des neuen Feuerwehr-Gerätehauses wurden drei große Bäume gepflanzt.

Erst kürzlich wurde es eingeweiht, das neue Feuerwehrgerätehaus der Stützpunktwehr Bockenheim-Kindenheim. Das offiziell „Feuerwache II“ genannte Gebäude soll die Hauptwache zwischen Bockenheim und Kindenheim entlasten und Platz für die fünf neuen Fahrzeuge schaffen, die der künftige VG-Bürgermeister Frank Rüttger anschaffen will.

Doch einen entscheidenden Fehler haben die Planer gemacht: Direkt vor den Toren des neuen Gerätehauses am Bockenheimer Winzerfestplatz wurden drei große Bäume gepflanzt, die es unmöglich machen, mit den Feuerwehrautos aus der Garage zu kommen.

„Wussten nicht, dass es sich um Feuerwehrgerätehaus handelt“

„Wir wussten nicht, dass es sich bei dem Gebäude um ein Feuerwehrgerätehaus handelt“, sagte ein Mitarbeiter des zuständigen Planungsbüros, der anonym bleiben möchte. Dabei ist die Feuerwache II doch extra in Feuerwehrblau angestrichen worden. Um die Tore sichtbarer zu machen, hat man sich für ein kräftiges Gelb entschieden. So sollen die Besucher der Festhalle Emichsburg, die die Fläche als Parkplatz nutzen, darauf aufmerksam gemacht werden, nicht vor der Feuerwehr-Einfahrt zu parken.

 

Will kein Fass aufmachen: Knigge-Käufer reißt Wirtschaft ab

BOCKENHEIM. Weil der Käufer einer ehemaligen Gaststätte kein Fass aufmachen will, lässt er sie abreißen. Dass dort noch einmal eine Wirtschaft entsteht, könne man „knigge“, hieß es auf Schorlekurier-Anfrage.

Es ist ein Fass ohne Boden, dass da in Bockenheim steht. Schon Jahrelang stand es ungenutzt leer. Für Wirtschaftswachstum sorgte es auch nicht mehr. „Es ist zum weinen“, sagte ein Anwohner der Weinstraße. Gerade, weil mit dem Ort viele wichtige Erinnerungen zusammenhängen wie etwa der erste Vollrausch – erst Jahre später, mit 15 oder 16, wurde auch die Musik wichtig.

Abschiedsparty vor dem Bauzaun

Zum Abschied soll noch einmal richtig gefeiert werden, sagte ein Sprecher der Organisation Bockenheimer Discothekentänzer. Unter dem Motto „Crying at the Discoteque“ soll eine Party vor dem Bauzaun des Abrissortes stattfinden. Und wenn die Veranstaltung erfolgreich wird, folgen noch weitere. So etwa, die „Fass-Nacht“, „Spaß ohne Fass“ oder das „Fass-Food-Festival“.

 

„Battenberger Verhältnisse“ in Duden aufgenommen

BERLIN. Jetzt ist es offiziell: Das Geflügelte Wort „Battenberger Verhältnisse“ wurde in den Duden aufgenommen. Der Begriff sei schon längst im deutschen Sprachgebrauch angekommen, so die Verantwortlichen.

DudenDie genaue Definition, wie sie in der neuen Ausgabe des bekannten Wörterbuches stehen wird, lautet: „Zustand eines gewählten Gremiums, bei dem das Niveau so weit gesunken ist, dass konstruktive Denkansätze vollkommen in Vergessenheit geraten.“ Parallel dazu kann man auch „Battenberger Zustände“ verwenden, wobei „Battenberger Verhältnisse“ die vom Duden empfohlene Ausdrucksweise ist.

Nicht durchgesetzt hat sich die Bezeichnung „Battenberger Kindergarten“. Die Begründung des Verlages: Diese Begrifflichkeit sei hochgradig beleidigend. Kinder im Vorschulalter seien durchaus in der Lage, niveauvoll miteinander umzugehen.

Auch im Netz wird das Geflügelte Wort schon längst fleißig benutzt. Unter dem Hashtag #battenbergerverhältnisse twittern User über ausartende Gemeinde- und Stadtratssitzungen.

Einen ganz besonderen Werbegag hat sich die Dating-Agentur „Leiningerlust“ ausgedacht: Im neuen Portal „Battenberger Verhältnisse“ sollen – wenn alles gut geht – Partner in und aus Battenberg vermittelt werden. Die Sache hat nur einen Haken: Momentan hat die Firma einen Rechtsstreit mit der Plattform BattenLeaks, die den Markennamen ebenfalls für ihre neue Internetseite benutzen will. Dort sollen geheime Ratsprotokolle aus nichtöffentlichen Sitzungen offen gelegt werden. Wahrscheinlich ist es, dass am Ende keiner den Namen verwenden darf. Da der Begriff schon längst in aller Munde ist, gilt er als Allgemeingut und darf nicht geschützt werden.

Freilaufender Elefant gesichtet

BOCKENHEIM. Ein afrikanischer Elefant läuft derzeit frei herum. Kaum einer hat ihn gesichtet, aber überall hinterlässt er seine Spuren.

Der Elefant interlässt überall seine Spuren: Hier ein Kothaufen am Bockenheimer See

Der Elefant interlässt überall seine Spuren: Hier ein Kothaufen am Bockenheimer See

Wo kommt er nur her, der graue Riese? Diese Frage stellen sich momentan so ziemlich fast alle Bockenheimer. Von Autos bis Weinberge hat er in den letzten Tagen nichts ausgelassen und jetzt geht er auch noch an unser Wasser! Mehrere Hektoliter habe der Elefant schon ausgetrunken sodass ein Bagger Füllmaterial in den See schaufeln musste, teilten die zuständigen Behörden auf Schorlekurier-Anfrage mit.

Direkt neben dem See hat der graue Migrant einen riesigen Kothaufen hinterlassen, der schon zur Touristenattraktion geworden ist. „Mia san extra von Estereich do hergekomma weil mia bei uns so koan Elefanten net hamn“, verriet Anton Sebblhuber, der mit seiner Frau extra in die Pfalz gereist war um das Wunderwerk zu bestaunen.

Ob es den örtlichen Jägern noch gelingt, in den nächsten Tagen den Elefanten zu erlegen, kann auch die Jagdgenossenschaft nicht beantworten. Einen wichtigen Hinweis an die Anwohner gibt es aber vom Vorsitzenden: „Wenn Sie den Elefanten sehen, rufen Sie sofort an! Und lassen Sie unbedingt die Stoßzähne dran, die können wir teuer verscherbeln! Herr Schoppenpetzer, können wir den Satz streichen?“

Kenianer Rashid Kivuva (27) gewinnt Blitz-Marathon

BOCKENHEIM. Mit einer Wahnsinns-Zeit von unter 6 Stunden beendete der 27-jährige Kenianer Rashid Kivuva den bundesweiten Blitz-Marathon. Unter jubelndem Applaus lief er soeben über die letzte Station am Haus der Deutschen Weinstraße in Bockenheim wo auch alle zwei Jahre der Marathon Deutsche Weinstraße stattfindet.

Schnell wie der Blitz: Kenianer Rashid Kivuva auf der Zielgeraden |Foto: Q.pictures / pixelio.de

Schnell wie der Blitz: Kenianer Rashid Kivuva auf der Zielgeraden |Foto: Q.pictures / pixelio.de

Heute morgen um 6 Uhr fiel der Startschuss: An über 600 Kontrollstellen im Land mussten die Läufer diverse Challenges meistern. „Von 30 bis 100 km/h war alles dabei“, berichtete Kivuva, der sich gerade an einer Flasche Wasser erfrischte. „Die 30er gingen ja noch, aber bei den 100ern hatte selbst ich meine Probleme“, sagt er. Dennoch hat er alles hinbekommen – Und das in einer sagenhaften Zeit von 5:52:03. „Unglaublich!“, findet die Ludwigshafener Polizeihauptkommissarin Lena Odenthal, die die Rennleitung innehat. „Dass der Blitz-Marathon so schnell entschieden ist, hat keiner von uns geglaubt“, sagt sie. Weiterlesen

Altenstube gründet Jugendverband

BOCKENHEIM. Der Seniorenclub in der Altenstube gründet einen Jugendverband. Dieser wird unter dem Namen „Junge Senioren“ laufen. Die Gründungsveranstaltung fand heute um 14.30 Uhr im Bockenheimer Rathaus statt. Das Angebot richtet sich an junge Menschen von 16 bis 65 Jahren, die Interesse haben, sich mit Seniorenthemen auseinander zu setzen wie beispielsweise „Fit im Alter“, „Billige Pflegekräfte aus Osteuropa“ und „Wie abonniere ich statt dem Schorlekurier die Apotheken-Umschau?“ Interessenten sollten ebenfalls nicht abgeneigt sein, gerne Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen und sich Vorträge von Apothekern und Versicherungsvertretern anzuhören. Wer das 65. Lebensjahr überschritten hat, darf schließlich zu den „Aktiven“ wechseln.

Nicht mehr alle Tassen im Schrank: Der Tisch ist gedeckt

Nicht mehr alle Tassen im Schrank: Der Tisch ist gedeckt

Die Jugendorganisation wird, wie auch die Pro-Seniore-Jugend Obrigheim und der Jugendseniorenbeirat der Stadt Grünstadt, dem Landesverband der Jungen Senioren in Rheinland-Pfalz (LVJSRLP) und dem Bundesverband Junger Senioren (BJS) beitreten. Diese überregionalen Verbände ermöglichen die vereinsinterne Kommunikation, die – wie es sich für einen ordentlichen Jungendverband gehört – ausschließlich „über neue Medien“ wie SMS und Telefax geschieht. „Es ist wichtig, im jetzigen Zeitalter die Jungend mit ihren Computern, oder was auch immer die da benutzen, zu fördern“, erklärt die 89-jährige Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Rollator-Clubs (ADRC), Elfriede Müller. Ihr sei es außerdem wichtig, dass auch in ländlichen Gebieten wie Bockenheim ein starkes Seniorennetz – und jetzt auch Jugendseniorennetz – existiert.

Die Jungen Senioren treffen sich ab sofort immer Donnerstags von 16 bis 18 Uhr in der Altenstube im Rathaus. Interessenten im Alter von 16 bis 65 Jahren können sich bei der Gemeindeverwaltung unter der Telefonnummer 06359 946410 melden.

Leben wir gefährlich?

QUIRNHEIM. Auf der alten Militärstation der Amerikanischen Armee wurde gestern Abend eine tragische Entdeckung gemacht: Obwohl die Amerikaner sich komplett zurückgezogen haben, wurden noch einige Pershing gefunden. Was damit geschieht, weiß keiner.

Ganz schön gefährlich: Pershing aus Quirnheim |Foto: Meldon / pixelio

Ganz schön gefährlich: Pershing aus Quirnheim |Foto: Meldon / pixelio

Neil Rogers (78), ehemaliger Elite-Soldat erklärt dem Schorlekurier den Ernst der Lage: „Haha, die Pfälzer! Da vergisst man mal ein paar Pershing und die machen so ein Geschiss draus!“ Wie die dort hin gekommen sind, weiß der frühere Navy Seal auch nicht.

Ein Bockenheimer Insider hat im Gespräch mit dem Schorlekurier eine Vermutung geäußert: „Ja, da sind damals die Panzer gekommen. Die haben die ganze Weinstraße kaputt gemacht. Die ganzen Bordsteine sind da kaputt gefahren worden.“ Kurz bevor er die wichtigen Informationen preisgeben könnte, lenkt er jedoch vom Thema ab: „Das war damals, als wir in Frankfurt die Kohlköpfe geholt haben…“

Schließlich treffen wir einen Informanten vom Bockenheimer Carneval-Verein. Haben die Narren vielleicht ihre Finger im Spiel? Er gibt uns einen entscheidenden Hinweis: „Eine Rakete: Stufe eins, Stufe zwei und Stufe drei – Ahhh!“ Vielleicht steckt der 1964 gegründete Verein tatsächlich dahinter. Immer wieder sprechen seine Mitglieder von einem Rathaussturm. Laut Insiderberichten glaube der BCV sogar an eine Wiedereinführung der Monarchie – Ein Prinzenpaar soll noch dieses Jahr gekrönt werden.

Die Hinweise gehen alle in eine Richtung, doch dann die entscheidende Wendung: Uli K. aus Bockenheim gibt in einem exklusiven Interview mit dem Schorlekurier preis: „Wenn die Pershing keiner will, nehm´ ich sie. Das gibt einen schönen Brand!“ Wer steckt nun wirklich dahinter? Der Schorlekurier bleibt am Ball.

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