Rat war nicht artig: In Obrigheim fällt Weihnachten aus

OBRIGHEIM. Weil der Gemeinderat Obrigheim dieses Jahr nicht artig war, muss in der Großgemeinde Weihnachten leider ausfallen. Am härtesten trifft es dabei die Kinder. 

Alle Jahre wieder kommt das Christuskind – nur für Obrigheim dieses Jahr halt mal nicht. Der Grund ist ganz banal: Weil der Gemeinderat nicht artig war, weigert sich das Christkind, dort Geschenke auszuliefern. Nicht nur in den Familien der Ratsmitglieder, sondern in der ganzen Gemeinde. „Der Nikolaus hat es angekündigt“, so das Christkind, wer nicht artig sei, bekomme kein Geschenk. Und da müssen wir konsequent sein. Die Ratsmitglieder vertreten den ganzen Ort, also gibt’s auch konsequent für keinen Geschenke.

Einen ähnlichen Vorfall habe es laut dem Landesbetrieb Geschenkeauslieferung (LBG) bereits letztes Jahr in Battenberg gegeben. Weil der Gemeinderat sich nicht benommen hatte, gab es keine Geschenke. Da in Battenberg jedoch so gut wie keine Kinder wohnen, hat sich das Ausmaß der Strafe in Grenzen gehalten.

Der Obrigheimer Gemeinderat hat nun, laut Christkind, bis nächstes Jahr Zeit, um sich zu bessern. Ansonsten komme Knecht Ruprecht mit seiner Rute. Und das will ja wohl niemand.

 

Foto: Douglas Rahden

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