Wahlen im Leiningerland

Leiningerland: Umweltaktivisten wollen Wahlen retten

„Rettet die Wahlen“, heißt es im Leiningerland dieses Wochenende. Nach der geringen Wahlbeteiligung im ersten Wahlgang haben sich Umweltaktivisten angekündigt, die die gestrandeten Wahlen wieder ins Wasser bringen wollen. 

 „Da ist deutlich mehr drin“, sagt Hajo Schröder-Bäumlein, Aktivist aus Battenberg, der sich für die Wahlen einsetzt. „47,7 Prozent sind zu wenig für ein ausgewachsenes Exemplar seiner Art“, so der Tierschützer über die Kommunalwahl.  „Normalerweise machen wir uns für größere, schwimmende Säugetiere stark“, sagt er. Doch die gestrandeten Wahlen im Leiningerland konnte er nicht länger mit ansehen.

„Jeder nur ein Kreuz“

„Am Sonntag soll die Rettungsaktion starten“, informierten die beiden Bürgermeister Karl Meister und Reinhold Niederhöfer, die sich der Aktivistengruppe angeschlossen haben. Mitmachen kann jeder Bürger der neuen VG Leiningerland, der älter ist als 18 Jahre. Eigentlich ist es ganz einfach: Man geht in die Kabine und nimmt den Stift in die Hand. Dann kommt die eigentliche Tat: In Kreuzform muss man einen Kandidaten markieren. Doch ganz wichtig: jeder nur ein Kreuz!

Achtung vor Über- oder Unterschorle

Ein beliebter Fehler sei auch, das Kreuz an der falschen Stelle zu setzen. Wer aufgrund von Über- oder Unterschorle den dafür vorgesehenen Kreis nicht trifft, scheidet aus. Einige Wahlforscher gehen davon aus, das ein nicht unerheblicher Teil der ungültigen Wahlzettel im Leiningerland deshalb nicht zahlen.

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