Bockenheim

Will kein Fass aufmachen: Knigge-Käufer reißt Wirtschaft ab

BOCKENHEIM. Weil der Käufer einer ehemaligen Gaststätte kein Fass aufmachen will, lässt er sie abreißen. Dass dort noch einmal eine Wirtschaft entsteht, könne man „knigge“, hieß es auf Schorlekurier-Anfrage.

Es ist ein Fass ohne Boden, dass da in Bockenheim steht. Schon Jahrelang stand es ungenutzt leer. Für Wirtschaftswachstum sorgte es auch nicht mehr. „Es ist zum weinen“, sagte ein Anwohner der Weinstraße. Gerade, weil mit dem Ort viele wichtige Erinnerungen zusammenhängen wie etwa der erste Vollrausch – erst Jahre später, mit 15 oder 16, wurde auch die Musik wichtig.

Abschiedsparty vor dem Bauzaun

Zum Abschied soll noch einmal richtig gefeiert werden, sagte ein Sprecher der Organisation Bockenheimer Discothekentänzer. Unter dem Motto „Crying at the Discoteque“ soll eine Party vor dem Bauzaun des Abrissortes stattfinden. Und wenn die Veranstaltung erfolgreich wird, folgen noch weitere. So etwa, die „Fass-Nacht“, „Spaß ohne Fass“ oder das „Fass-Food-Festival“.

 

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