Mann (34) an Großbockenheimer Kerwe verdurstet

GROSSBOCKENHEIM. Am letzten Wochenende ist laut Informationen der Gendarmerie Großbockenheim ein 34-jähriger Kerwebesucher verdurstet. Offenbar habe er tagelang auf die Ausgrabung der Großbockenheimer Kerwe und die Eröffnung der Ausschanktore gewartet. Vergebens. Die Folge: Der Mann wurde völlig ausgetrocknet auf dem Platz der Partnerschaft aufgefunden und in letzter Sekunde gerettet.

Platz der Partnerschaft: Hier hat man den Verdursteten aufgefunden

Platz der Partnerschaft: Hier hat man den Verdursteten aufgefunden

Seit jeher ist die Großbockenheimer Kerwe am zweiten Septemberwochenende, sagte ein Anwohner dem Schorlekurier. „Bis auf die letzten paar Jahre“ sei auch immer der Ausschank geöffnet. Warum die Tore so plötzlich geschlossen seien, wisse keiner. „Vermutlich war da mal irgend so eine unwichtige Verwaltungsreform“, glaubt eine Großbockenheimerin. Ihr ist in den letzten 50 bis 60 Jahren aufgefallen, dass sich in der Groß- wie auch Kleinbockenheimer Gesellschaft einiges verändert habe: „Früher haben sich die Burschen immer auf der Grenze geschlagen wenn ein Kleinbockenheimer sich an ein Großbockenheimer Mädchen gewagt hat. Das ist irgendwie zurück gegangen in den letzten Jahren.“ Was das jedoch mit dem fehlenden Ausschank an der Großbockenheimer Kerwe zu tun haben kann, weiß sie nicht.

„Vielleicht könnte auch der Grund sein, dass die Kleinbockenheimer ihre Kerwe am letzten Augustwochenende in Großbockenheim gefeiert haben“, glaubt der örtliche Gendarmeriepräsident. Immerhin habe dies zu einigen Streitigkeiten geführt, wie er am Montagabend feststellen musste. Laut Augenzeugen sei es zu schweren Auseinandersetzungen auf dem Großbockenheimer Berg gekommen. Dabei seien gegen 21 Ihr auch Schüsse gefallen wie man hören konnte. Dies sei jedoch noch nie der Fall gewesen seit die Kleinbockenheimer Kerwe in Großbockenheim gefeiert wird.

Der Mann, der seit letztem Freitag auf den Beginn der Kerwe wartete, gab jedoch nicht so schnell auf. Bis Montag soll er kniend vor dem Ausschank gewartet haben bis ihn der Durst endgültig in die Knie zwang. Gerade noch rechtzeitig hat ihn eine Gruppe Groß- und Kleinbockenheimer aufgefunden und heldenhaft gerettet. Gemeinsam sind sie mit dem Zug nach Bad Dürkheim gefahren um am Stand 29 die lebensrettenden Sofortmaßnahmen einzuleiten. Nun ist der Gerettete sich sicher, wie er dem Schorlekurier mitteilt: „Die Großbockenheimer Kerwe ist das größte Weinfest der Welt!“

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